Radtour in den Abend

Kolpingradtour in den Abend um Mettingen.

Mit 15 Radler|innen haben wir gestern Abend die Tour um Mettingen vom Pfarrheim aus gestartet. Petrus war mit uns und es blieb trocken. Zuerst wurde Wiehe erklommen. Vorbei an der Josefsruh (Roher Weg, Kappelner Weg), ging es dann weiter über die Ibbenbürener Straße. Über den Nieheweg zum Richard Weg, dann weiter über den Schwarzen Weg zum Buchenweg. Über Sundern zur Öhlmühlenstraße – Schniederbergstraße. In Lage an der Marienkapelle wurde ein kurzer Stop eingelegt. Hier hat die Kolpingsfamilie Mettingen bis Ender der 90er Jahre ihre Maiandacht gehalten. Weiter ging es über den Lager Schulweg zur Qurenbergstraße und weiter nach Schlickelde. Von der Wöstenstraße bogen wir dann in den Langen Weg ab. Danach wurde die Tüöttenstraße kurz gestreift, um dann in den Havosweg einzubiegen. Dem Strooteweg folgten wir bis zur Frechtestraße, um dann den Flottowenweg zu nehmen. Der Fangeweg führte uns dann zur Bachstraße. Nun war es bis zu Ziel, dem Mettinger Freibad, nicht mehr weit. Hier angekommen (fast genau um 19.30 Uhr und 19,5 km.) wurden wir von weiteren 6 Teilnehmern erwartet. Hier gab es wie angekündigt Pizza oder Mantaplatte und natürlich auch etwas zu trinken. Gegen 21 Uhr machte sich die Gruppe gut gelaunt auf den Heimweg. Es war schön mal wieder mit einer Gruppe etwas unternehmen zu können. Ja und es war immer noch trocken (von oben). Also nach dieser Beschreibung sollte man den Weg noch mal abfahren können. Hier noch ein paar Fotos von den markanten Punkten. © Peter Gielsok

Start am Pfarrheim

Start am Pfarrheim

Josefsruh (bei Tospann)

Josefsruh (bei Tospann)

Marienkapelle in Lage

Marienkapelle in Lage

Unser Ziel, das Freibad in Mettingen

Unser Ziel, das Freibad in Mettingen

 

Aktuelles aus der Kolpingsfamile

Heute am Donnerstag, 17. Juni, ist um 19 Uhr die Gemeinschaftsmesse der Kolpingsfamilie in der Pfarrkirche St. Agatha. Auch die Fahrradtouren starten wieder. Die erste Tour ist die abendliche Fahrradtour am Freitag, 25. Juni. Beginn ist um 18 Uhr am Pfarrheim St. Agatha. Der gemütliche Abschluss mit essen und trinken kann wieder am Kiosk im Freibad stattfinden. Wer aus zeitlichen oder gesundheitlichen Gründen an der Tour nicht teilnehmen kann, ist trotzdem zum Abschluss eingeladen, gegen 19.30/19.45 Uhr im Freibad. Die Radtouren werden dann wieder ab Dienstag, 13. Juli, angeboten, Treffpunkt um 14 Uhr am Hallenbadparkplatz. Auch Stammtischtreffen sind wieder geplant, ab Donnerstag, 22. Juli, 17 Uhr in den Außenanlagen im Haus Telsemeyer. Die Kolpingsfamilie bittet darum, die Corona-Schutzmaßnahmen zu beachten.

Kolping radeln ist gut gestartet

“Kolping radeln” ist gut gestartet beim Stadtradeln für Mettingen.
Es haben sich leider nicht so viele angeldet, aber die dabei sind, treten gut in die Pedalen.
Aber man kann immer noch dazu kommen.„Mettingen im Kreis Steinfurt, STADTRADELN vom 13.05. – 02.06.2021“. Hier der Link zum anmelden- https://www.stadtradeln.de/mettingen . Beim Anmelden bitte als Team „Kolping Radeln“ auswählen. Als Paar darf man ja gemeinsam Radeln. Wer schon zweifach geimpft ist, darf ja auch zu zweit oder dritt fahren. Also viel Spaß beim Radeln an der frischen Luft!

 

Der Mai ist gekommen……

Wir sind im zweiten Jahr der Pandemie. Unser Pfarrheim wartet immer noch darauf, geöffnet zu werden. Die Bauarbeiten scheinen ja ziemlich abgeschlossen zu sein. Unsere Mitgliederversammlung muss wieder verschoben werden. Wir hoffen auf den Herbst. Ein Lichtblick gibt es. Wir laden ein zur Maiandacht am 14.5.2012 um 18 Uhr in unsere Pfarrkirche. Wir hoffen, dass unter Corona-Bedingungen doch viele dabei sein werden.
Auf eine weitere Aktivität möchten wir hinweisen: Das Wetter wird doch langsam besser und man kann wieder aufs Rad steigen. Warum nicht beim Stadtradeln für Mettingen mitmachen.
Mettingen im Kreis Steinfurt, STADTRADELN vom 13.05. – 02.06.2021“. Hier der Link zum anmelden- https://www.stadtradeln.de/mettingen . Beim Anmelden bitte als Team „Kolping Radeln“ auswählen. Als Paar darf man ja gemeinsam Radeln. Wer schon zweifach geimpft ist, darf ja auch zu zweit oder dritt fahren.

Hier zwei Bilder aus der Vergangenheit! (Fotos: P. Gielsok)


 

Ostern ist auch schon wieder vorbei

Ja, die Zeit rennt. Das Wetter hat uns an Ostern ja ganz schön überrascht. Wir waren schon in Frühlingslaune und dann kam der Winter nochmal zurück. Hier ein paar Bilder davon. Zum Ausgleich, in unserer Kirche (St. Agatha) ist es noch sehr schön österlich geschmückt. Altarschmuck, Osterkerze 2021 und der Taufbrunnen mit Osterkrone.

Bilder aus St. Agatha

Bilder aus St. Agatha

Gedenken an Karl Schiewerling

Kolpingwerk veranschiedet sich von Karl Schiewerling.

Zu einer Gedenkfeier für Karl Schiewerling ( † 28. Februar 2021) hatte das Kolpingwerk Diözesanverband Münster am Samstag, 13. März 2021, in die Stadt- und Marktkirche St. Lamberti Coesfeld eingeladen. Hier konnte das coronabedingte Schutzkonzept mit 70 Teilnehmenden eingehalten werden.

Hier kann man die Gedenkfeier aus der St. Lamberti Kirche in Münster abrufen.

Zur Aufzeichnung der Gedenkfeier in St. Lamberti Münster            

Vielen Kolpingmitgliedern und Wegbegleitern war es ein tiefes Bedürfnis, sich in dieser gebotenen Gemeinschaft der Kolpingbrüder und Kolpingschwestern zu verabschieden. Diözesanvorsitzender Harold Ries begrüßte Familie Schiewerling und die aus dem gesamten Bistum Münster angereisten Trauergäste. „Karl Schiewerling war von 1985 bis 2005 unser Diözesansekretär. Mit seiner herzlichen Art wurde er in den vielen Kolpingsfamilien unseres Bistums sehr geschätzt und war ihnen ein gerne gesehener Gast. Seine Initiativen für das Kolpingwerk Diözesanverband Münster und darüber hinaus waren segensreich und werden weiterhin Früchte tragen.“ Auch als Bundestagsabgeordneter sei das Kolpingwerk für Karl Schiewerling stets Ankerpunkt gewesen.  Diözesanpräses Franz Westerkamp und Lisa Scheffer, mit Karl Schiewerling als Diözesanseelsorgerin in Verantwortung für den Diözesanverband, hielten Statio und Gebet.
Die Mettinger Kolpingsfamilie und auch der Kreisverband Steinfurt haben ja Karl Schiewerling noch vom “Tag der Treu” in Mettingen als Festredner in guter Erinnerung.

Auf dem Weg nach Ostern

Der Karneval ist jetzt vorbei. Wir haben ja auch nicht so viel davon gemerkt. In der Pfarrkirche St. Agatha in Mettingen kann man jetzt sehen, dass wir auf dem Weg nach Ostern sind. Aschermittwoch war auch schon. Das schöne Hungertuch schmückt wieder unsere Kirche und heute haben die Egli Figuren auch schon mal ein erstes Plätzchen erhalten. Mal schauen wie es weiter geht.

Fastentuch

Fastentuch

Egli Fifuren

Egli Figuren

Karneval im Wandel der Zeiten

Karneval damals und heute.

Die Kolpingsfamilie Mettingen hat viele Jahre regelmäßig Karnevalsfeste gefeiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Karnevalsfeste in der Gaststätte Rählmannn auf dem Bärentelg gefeiert. Später dann in der Gaststätte Timmerarens und zuletzt in der Gaststätte Pieper im Fangkamp. Mit den sogenannten bunten Nachmittagen wurde diese Tradition wieder aufgenommen. Aber in diesem Jahr konnte der bunte Nachmittag leider auch nicht gefeiert werden. Deshalb zeigen wir hier einmal ein paar Bilder von 1980 bzw. 1990 vom Kolping Karneval und eine Collage aus 2019 vom bunten Nachmittag im DRK Haus.

Kolpingkarneval 1980 mit dem Elferrat!

Kolpingkarneval 1980 mit dem Elferrat!

Kolpingkarneval 1990 mit dem Elferrat!

Kolpingkarneval 1990 mit dem Elferrat!

Bunter Nachmittag 2019 mit Heinz Erhard und Schneemann Ballet

Bunter Nachmittag 2019 mit Heinz Erhard und Schneemann Ballet

90 Jahre Mettinger Krippe in St. Agatha

Die Krippe in der Pfarrkirche St. Agatha wird 90 Jahre alt.

Doch zu diesem „Geburtstag“ ist coronabedingt einiges anders. Die Darstellung der Geburt Christi steht nicht wie gewohnt in der rechten Seitenkapelle, sondern direkt vor dem am 4. Januar 2009 von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck geweihten Altar. (Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung IVZ 05.01.2021 / Foto und Text von Claudia Keller)

Die Krippe in der Mettinger St.-Agatha-Kirche wurde in diesem Jahr auf der Altarinsel aufgebaut. Aufgrund der Coronakrise hatte sich das Seelsorgeteam für die platzsparendere Variante entschieden.

„Von Heiligabend bis zum Fest der Darstellung des Herrn, an Maria Lichtmess (2. Februar), steht traditionell die Krippe in der St. -Agatha-Pfarrkirche“, erzählt Küster Ansgar Lefert. In der Tüöttengemeinde bleibt sie noch so lange stehen, wie es vor der Liturgiereform im Jahr 1969 Tradition war. Seit dieser Reform ist das Dreikönigsfest am 6. Januar – mit dem Fest „Erscheinung des Herrn“ ein markantes Datum – am darauffolgenden Sonntag. Immer zwischen 7. und 13. Januar endet die Weihnachtszeit. Die Kirche feiert dann die „Taufe des Herrn“, mit der Jesus öffentliches Auftreten beginnt. „Die Tradition der Weihnachtskrippe geht auf den Heiligen Franz von Assisi zurück. Ihm war es wichtig, den Gläubigen das biblische Geschehen sichtbar und hörbar zu machen“, erklärt Pfarrer Timo Holtmann. 1223 ließ er mit der Bevölkerung in Greccio in der Nähe einer Einsiedelei im Rietital, 170 Kilometer südlich von Assisi, innerhalb einer Eucharistiefeier die Geschehnisse in Bethlehem nachspielen. Seitdem verbreitete sich langsam der Brauch in der katholischen Kirche, das Geschehen der Geburt Jesu sichtbar zu machen. Um 1930 hatte Pastor Anton Mehring (1912 bis 1945 Pfarrer in St. Agatha Mettingen) den Gedanken, eine Krippe typisch Mettinger Prägung anzuschaffen. Holzbildhauer Heinrich Bäumer aus Münster fertigte die Figuren aus Eichenholz und bemalte sie farbig. Der Künstler schuf dabei in münsterländisch-westfälischer Art. Neben Maria und Josef mit Ochse und Esel, den Hirten, Schafen, dem Kamel, dem Verkündigungsengel mit den vier schwebenden Putten im Barockstil sind die drei Weisen aus dem Morgenland auf dem Weg zum Kind in der Krippe. Es ist Pfarrer Nikolaus Heinrich Dreesmann, der auf dem Bild „Gottesdienst im Moor“ hinten in der Kirche zu sehen ist. Die alte Bauersfrau mit Umschlagtuch und Niewelkappe ist Oma Auguste Westerlage mit ihren zwei Enkeln. Ebenfalls zu sehen ist Schmied Josef Wielage mit Sohn Bernhard. Der Bauer mit Knotenstock ist der Vater von Pfarrer Mehring. In der Mettinger Krippe fehlen auch nicht der Tüötte Alexander Meyknecht, ein Zeitgenosse des 19. Jahrhunderts, und der Bergmann und Kirchenschweizer August Brüggemann. Auch der Krippenstall hat eine typische Mettinger Prägung. Zum Stall von Bethlehem wurde das Anfang der 1930er Jahre von der Familie Frehe bewohnte Heuerhaus, das zum Boeckerschen Hof gehörte. Es ist ein typisches Heuerhaus aus der Bauernschaft Ambergen, das heutige „Krippken“.
„Sicherlich prägend für diesen Krippenstil war der gebürtige Mettinger Franziskanerpater Siegfried Schneider“, berichtet Holtmann. Er wurde 1894 als Sohn des Kaufmanns Leo Schneider geboren. Dabei wurde er auf Namen Josef Schneider getauft. 1914 trat er in den Orden der Franziskaner ein und erhielt den Namen Siegfried. Der römisch-katholische Priester war Verfasser zahlreicher christlicher Literatur. Dabei machte er sich vor allem um die Erneuerung und Pflege der religiösen Krippenkunst und die Entstehung der modernen Krippenbewegung verdient. Es ist größtenteils sein Verdienst, dass die gegenüber dem Weihnachtsbaum zunehmend verdrängte und säkularisierte Krippe wieder Fuß fasste. „Wegen seines Einsatzes für das Krippenapostolat im deutschen Sprachraum wird er bis heute liebevoll Krippenpater genannt“, so Pastor Holtmann. (Hier gibt es mehr Informationen über den KrippenPater)
Zum 90. Geburtstag hat die Gemeinde die Darstellung der Geburt Jesu vor dem Altar aufgebaut. „Die heimatnahe Darstellung erfreut in jedem Jahr zahlreiche Besucher. Es wäre in der Seitenkapelle sehr schwierig gewesen, die nötigen Abstandsregeln einzuhalten und so haben wir die Krippe auf die Altarinsel geholt“, so Holtmann. Die neue Inszenierung in der Coronazeit komme sehr gut an. Wie hat Pfarrer Mehring stets gesagt: „Gott kommt in die Welt, und zwar heute und jetzt.“
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung IVZ 05.01.2021 / Foto und Text von Claudia Keller
Noch mehr Details zur Krippengeschichte finden sie hier https://www.st-agatha-mettingen.de/kirchen-und-einrichtungen/kirchen-und-kapellen/heimatkrippe-st-agatha/

Kolpinggedenktag 2020

Kolpinggedenktag 2020 unter Coronabedingungen!
Trotzdem war unter diesen Bedingungen eine relativ große Anzahl von Kolpingern der Einladung zu einer Andacht am Donnerstag um 16 Uhr gefolgt. Begrüßt wurden sie vom Präses Buddenkotte mit diesen Worten:
Advent – Zeit der der Propheten, Vorhersagen / Wahrsager??? Menschen, mit einem wachsen Gespür für die Fragen und die Nöte der der Zeit. Nöte in der Gesellschaft. Fragen und Nöte des einzelnen Menschen. Adolph Kolping war solch eine prophetische Gestalt. Not der Handwerker. Umbruch zur Industriegesellschaft. Soziale Frage. Immer gleichzeitig auch Frage nach dem Leben von einzelnen Menschen. Das, was Kolping gesehen, analysiert und angestoßen hat, liegt mehr als 150 Jahre zurück. (SeinTodestag war der 04.12.1865). Doch seine Grundimpulse haben Menschen in der ganzen Welt bis heute in einer inneren Bewegung gehalten.

Gestaltet wurde der weitere Verlauf mit Texten und Liedern passend zum Advent. Vor dem Schlussgebet wurde die Ehrung der langjährigen Mitglieder vorgenommen. Für 40 Jahre Mitgliedschaft konnten geehrt werden: Hans Schumacher, Friedrich Wöhle und Josef Albrecht (in Abwesenheit). Für 60 Jahre treue zum Kolpingwerk konnte August Hettlage geehrt werden. Die Ehrung wurde von Mathilde Gielsok, vom Vorstandsteam vorgenommen. 3 Jubilare haben eine Gemeinsamkeit, sie haben alle zuerst das Bäckerhandwerk erlernt. Glückwünsche kamen auch vom Präses und den versammelten Kolpingern in Form eines Applauses (Corona bedingt). Nach dem Schlussgebet und Segen wurde die Andacht mit dem Kolpinggrablied beendet. Hier noch ein paar Bilder vom Kolpinggedenktag in Coronazeiten.

 

Mit Maske

ohne Maske fürs Album

Fotos: P. Gielsok