Ostern ist auch schon wieder vorbei

Ja, die Zeit rennt. Das Wetter hat uns an Ostern ja ganz schön überrascht. Wir waren schon in Frühlingslaune und dann kam der Winter nochmal zurück. Hier ein paar Bilder davon. Zum Ausgleich, in unserer Kirche (St. Agatha) ist es noch sehr schön österlich geschmückt. Altarschmuck, Osterkerze 2021 und der Taufbrunnen mit Osterkrone.

Bilder aus St. Agatha

Bilder aus St. Agatha

Gedenken an Karl Schiewerling

Kolpingwerk veranschiedet sich von Karl Schiewerling.

Zu einer Gedenkfeier für Karl Schiewerling ( † 28. Februar 2021) hatte das Kolpingwerk Diözesanverband Münster am Samstag, 13. März 2021, in die Stadt- und Marktkirche St. Lamberti Coesfeld eingeladen. Hier konnte das coronabedingte Schutzkonzept mit 70 Teilnehmenden eingehalten werden.

Hier kann man die Gedenkfeier aus der St. Lamberti Kirche in Münster abrufen.

Zur Aufzeichnung der Gedenkfeier in St. Lamberti Münster            

Vielen Kolpingmitgliedern und Wegbegleitern war es ein tiefes Bedürfnis, sich in dieser gebotenen Gemeinschaft der Kolpingbrüder und Kolpingschwestern zu verabschieden. Diözesanvorsitzender Harold Ries begrüßte Familie Schiewerling und die aus dem gesamten Bistum Münster angereisten Trauergäste. „Karl Schiewerling war von 1985 bis 2005 unser Diözesansekretär. Mit seiner herzlichen Art wurde er in den vielen Kolpingsfamilien unseres Bistums sehr geschätzt und war ihnen ein gerne gesehener Gast. Seine Initiativen für das Kolpingwerk Diözesanverband Münster und darüber hinaus waren segensreich und werden weiterhin Früchte tragen.“ Auch als Bundestagsabgeordneter sei das Kolpingwerk für Karl Schiewerling stets Ankerpunkt gewesen.  Diözesanpräses Franz Westerkamp und Lisa Scheffer, mit Karl Schiewerling als Diözesanseelsorgerin in Verantwortung für den Diözesanverband, hielten Statio und Gebet.
Die Mettinger Kolpingsfamilie und auch der Kreisverband Steinfurt haben ja Karl Schiewerling noch vom “Tag der Treu” in Mettingen als Festredner in guter Erinnerung.

Auf dem Weg nach Ostern

Der Karneval ist jetzt vorbei. Wir haben ja auch nicht so viel davon gemerkt. In der Pfarrkirche St. Agatha in Mettingen kann man jetzt sehen, dass wir auf dem Weg nach Ostern sind. Aschermittwoch war auch schon. Das schöne Hungertuch schmückt wieder unsere Kirche und heute haben die Egli Figuren auch schon mal ein erstes Plätzchen erhalten. Mal schauen wie es weiter geht.

Fastentuch

Fastentuch

Egli Fifuren

Egli Figuren

Karneval im Wandel der Zeiten

Karneval damals und heute.

Die Kolpingsfamilie Mettingen hat viele Jahre regelmäßig Karnevalsfeste gefeiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Karnevalsfeste in der Gaststätte Rählmannn auf dem Bärentelg gefeiert. Später dann in der Gaststätte Timmerarens und zuletzt in der Gaststätte Pieper im Fangkamp. Mit den sogenannten bunten Nachmittagen wurde diese Tradition wieder aufgenommen. Aber in diesem Jahr konnte der bunte Nachmittag leider auch nicht gefeiert werden. Deshalb zeigen wir hier einmal ein paar Bilder von 1980 bzw. 1990 vom Kolping Karneval und eine Collage aus 2019 vom bunten Nachmittag im DRK Haus.

Kolpingkarneval 1980 mit dem Elferrat!

Kolpingkarneval 1980 mit dem Elferrat!

Kolpingkarneval 1990 mit dem Elferrat!

Kolpingkarneval 1990 mit dem Elferrat!

Bunter Nachmittag 2019 mit Heinz Erhard und Schneemann Ballet

Bunter Nachmittag 2019 mit Heinz Erhard und Schneemann Ballet

90 Jahre Mettinger Krippe in St. Agatha

Die Krippe in der Pfarrkirche St. Agatha wird 90 Jahre alt.

Doch zu diesem „Geburtstag“ ist coronabedingt einiges anders. Die Darstellung der Geburt Christi steht nicht wie gewohnt in der rechten Seitenkapelle, sondern direkt vor dem am 4. Januar 2009 von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck geweihten Altar. (Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung IVZ 05.01.2021 / Foto und Text von Claudia Keller)

Die Krippe in der Mettinger St.-Agatha-Kirche wurde in diesem Jahr auf der Altarinsel aufgebaut. Aufgrund der Coronakrise hatte sich das Seelsorgeteam für die platzsparendere Variante entschieden.

„Von Heiligabend bis zum Fest der Darstellung des Herrn, an Maria Lichtmess (2. Februar), steht traditionell die Krippe in der St. -Agatha-Pfarrkirche“, erzählt Küster Ansgar Lefert. In der Tüöttengemeinde bleibt sie noch so lange stehen, wie es vor der Liturgiereform im Jahr 1969 Tradition war. Seit dieser Reform ist das Dreikönigsfest am 6. Januar – mit dem Fest „Erscheinung des Herrn“ ein markantes Datum – am darauffolgenden Sonntag. Immer zwischen 7. und 13. Januar endet die Weihnachtszeit. Die Kirche feiert dann die „Taufe des Herrn“, mit der Jesus öffentliches Auftreten beginnt. „Die Tradition der Weihnachtskrippe geht auf den Heiligen Franz von Assisi zurück. Ihm war es wichtig, den Gläubigen das biblische Geschehen sichtbar und hörbar zu machen“, erklärt Pfarrer Timo Holtmann. 1223 ließ er mit der Bevölkerung in Greccio in der Nähe einer Einsiedelei im Rietital, 170 Kilometer südlich von Assisi, innerhalb einer Eucharistiefeier die Geschehnisse in Bethlehem nachspielen. Seitdem verbreitete sich langsam der Brauch in der katholischen Kirche, das Geschehen der Geburt Jesu sichtbar zu machen. Um 1930 hatte Pastor Anton Mehring (1912 bis 1945 Pfarrer in St. Agatha Mettingen) den Gedanken, eine Krippe typisch Mettinger Prägung anzuschaffen. Holzbildhauer Heinrich Bäumer aus Münster fertigte die Figuren aus Eichenholz und bemalte sie farbig. Der Künstler schuf dabei in münsterländisch-westfälischer Art. Neben Maria und Josef mit Ochse und Esel, den Hirten, Schafen, dem Kamel, dem Verkündigungsengel mit den vier schwebenden Putten im Barockstil sind die drei Weisen aus dem Morgenland auf dem Weg zum Kind in der Krippe. Es ist Pfarrer Nikolaus Heinrich Dreesmann, der auf dem Bild „Gottesdienst im Moor“ hinten in der Kirche zu sehen ist. Die alte Bauersfrau mit Umschlagtuch und Niewelkappe ist Oma Auguste Westerlage mit ihren zwei Enkeln. Ebenfalls zu sehen ist Schmied Josef Wielage mit Sohn Bernhard. Der Bauer mit Knotenstock ist der Vater von Pfarrer Mehring. In der Mettinger Krippe fehlen auch nicht der Tüötte Alexander Meyknecht, ein Zeitgenosse des 19. Jahrhunderts, und der Bergmann und Kirchenschweizer August Brüggemann. Auch der Krippenstall hat eine typische Mettinger Prägung. Zum Stall von Bethlehem wurde das Anfang der 1930er Jahre von der Familie Frehe bewohnte Heuerhaus, das zum Boeckerschen Hof gehörte. Es ist ein typisches Heuerhaus aus der Bauernschaft Ambergen, das heutige „Krippken“.
„Sicherlich prägend für diesen Krippenstil war der gebürtige Mettinger Franziskanerpater Siegfried Schneider“, berichtet Holtmann. Er wurde 1894 als Sohn des Kaufmanns Leo Schneider geboren. Dabei wurde er auf Namen Josef Schneider getauft. 1914 trat er in den Orden der Franziskaner ein und erhielt den Namen Siegfried. Der römisch-katholische Priester war Verfasser zahlreicher christlicher Literatur. Dabei machte er sich vor allem um die Erneuerung und Pflege der religiösen Krippenkunst und die Entstehung der modernen Krippenbewegung verdient. Es ist größtenteils sein Verdienst, dass die gegenüber dem Weihnachtsbaum zunehmend verdrängte und säkularisierte Krippe wieder Fuß fasste. „Wegen seines Einsatzes für das Krippenapostolat im deutschen Sprachraum wird er bis heute liebevoll Krippenpater genannt“, so Pastor Holtmann. (Hier gibt es mehr Informationen über den KrippenPater)
Zum 90. Geburtstag hat die Gemeinde die Darstellung der Geburt Jesu vor dem Altar aufgebaut. „Die heimatnahe Darstellung erfreut in jedem Jahr zahlreiche Besucher. Es wäre in der Seitenkapelle sehr schwierig gewesen, die nötigen Abstandsregeln einzuhalten und so haben wir die Krippe auf die Altarinsel geholt“, so Holtmann. Die neue Inszenierung in der Coronazeit komme sehr gut an. Wie hat Pfarrer Mehring stets gesagt: „Gott kommt in die Welt, und zwar heute und jetzt.“
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung IVZ 05.01.2021 / Foto und Text von Claudia Keller
Noch mehr Details zur Krippengeschichte finden sie hier https://www.st-agatha-mettingen.de/kirchen-und-einrichtungen/kirchen-und-kapellen/heimatkrippe-st-agatha/

Kolpinggedenktag 2020

Kolpinggedenktag 2020 unter Coronabedingungen!
Trotzdem war unter diesen Bedingungen eine relativ große Anzahl von Kolpingern der Einladung zu einer Andacht am Donnerstag um 16 Uhr gefolgt. Begrüßt wurden sie vom Präses Buddenkotte mit diesen Worten:
Advent – Zeit der der Propheten, Vorhersagen / Wahrsager??? Menschen, mit einem wachsen Gespür für die Fragen und die Nöte der der Zeit. Nöte in der Gesellschaft. Fragen und Nöte des einzelnen Menschen. Adolph Kolping war solch eine prophetische Gestalt. Not der Handwerker. Umbruch zur Industriegesellschaft. Soziale Frage. Immer gleichzeitig auch Frage nach dem Leben von einzelnen Menschen. Das, was Kolping gesehen, analysiert und angestoßen hat, liegt mehr als 150 Jahre zurück. (SeinTodestag war der 04.12.1865). Doch seine Grundimpulse haben Menschen in der ganzen Welt bis heute in einer inneren Bewegung gehalten.

Gestaltet wurde der weitere Verlauf mit Texten und Liedern passend zum Advent. Vor dem Schlussgebet wurde die Ehrung der langjährigen Mitglieder vorgenommen. Für 40 Jahre Mitgliedschaft konnten geehrt werden: Hans Schumacher, Friedrich Wöhle und Josef Albrecht (in Abwesenheit). Für 60 Jahre treue zum Kolpingwerk konnte August Hettlage geehrt werden. Die Ehrung wurde von Mathilde Gielsok, vom Vorstandsteam vorgenommen. 3 Jubilare haben eine Gemeinsamkeit, sie haben alle zuerst das Bäckerhandwerk erlernt. Glückwünsche kamen auch vom Präses und den versammelten Kolpingern in Form eines Applauses (Corona bedingt). Nach dem Schlussgebet und Segen wurde die Andacht mit dem Kolpinggrablied beendet. Hier noch ein paar Bilder vom Kolpinggedenktag in Coronazeiten.

 

Mit Maske

ohne Maske fürs Album

Fotos: P. Gielsok

Informationen aus dem Diözesanverband Münster

#Kolpingleben in der Corona-Zeit
Ideen und Unterstützung für euch und euren Kolping-Alltag.
Die Coronakrise hat unser aller Leben umgekrempelt. Alles ist anders und vieles müssen wir neu denken, neu gestalten.Um euch und euren Alltag ein wenig zu unterstützen findet ihr hier eine kleine Sammlung an nützlichen Links und Ideen. Wir versuchen die Liste laufend zu erweitern. Also, schaut immer mal wieder vorbei. Es lohnt sich! –
Viele Tips und Infos findet iohr unter diesem Link (einfach draufklicken): https://www.kolping-ms.de/de/service-und-themen/wirbleibenzuhause.php

Licht und Hoffnung schenken

Weihnachten 2020

Licht und Hoffnung schenken – gemeinsam Großes bewirken.
Mit der Weihnachtsaktion 2020 des deutschen Kolpingwerkes senden wir ein Zeichen der Hoffnung in viele Teile der Welt. Die Menschen sollen spüren: gemeinsam können wir die Welt zum Guten verändern. Und es geht noch um viel mehr: wir wollen eine gerechte Gesellschaft mitgestalten. Mit der Kraft unserer Kolpinggemeinschaft kann das gelingen. Gemeinsam ist so viel möglich. Was verschenke ich bloß zu Weihnachten? Wie wäre es mit einem Huhn, einer Ziege oder einem Schweinchen? In Afrika machen die Tiere den Familien eine riesige Freude. Eier und Milch kommen auf den Tisch, und der Mist verdoppelt die Ernte auf dem Feld. Mit einem Geschenk viele Menschen glücklich machen – gibt’s etwas schöneres? Auf den beiden Bildern unter diesen Text findet man alle Informationen die man braucht um Menschen glücklich zu machen!

Bitte einfach auf das Bild links klicken und es damit zum lesen vergrößern. Alle Informationen findet man auch auf der Webseite des Internationalen Kolpingwerkes: www.kolping.net/shop  nach der entsprechenden Bestellung kann man sich die Urkunde ausdrucken und diese dann einfach unter den Weihnachtsbaum legen.

Briefmarken-Sammel-Aktion

Briefmarken-Sammel-Aktion
der Kolpingsfamilien auch in Mettingen!

Schauen wir in die Nachrichtensendungen in diesen Tagen, überkommt einen bisweilen ein Gefühl der Verzweiflung. Menschen sind auf der Flucht in Zentralamerika, in Afrika und selbst in Osteuropa. Abrüstungsverträge werden gekündigt und die politische Sprache verroht bei manchen ins längst überwunden Geglaubte. Dagegen versucht „Kolping-International“ Hoffnungszeichen zu setzen. Denn jede und jeder kann ihren und seinen Teil dazu beitragen, dass Friede und Gerechtigkeit Raum greifen – im direkten Miteinander ebenso wie im globalen Nebeneinander. Eines dieser Hoffnungszeichen sind die Früchte der Briefmarken-Sammel-Aktionen im Jahr 2018 waren das 21.063,94 € und im Jahr 2019 fast 16.000 €. Mut und Hoffnung bedeuten die Projekte, die mit diesen Erlösen finanziert werden konnten. Bildung durch Schulungen und Workshops steht ganz oben auf der Liste der besten „Hilfen zur Selbsthilfe“. In Afrika, Lateinamerika und Asien. Das hat Tradition bei Kolping.
Die Kolpingsfamilie Mettingen beteiligt sich auch an der „Briefmarken-Sammel-Aktion“.Einige Pakete wurden schon nach Köln geschickt, aber wir machen gerne weiter. Also wer noch Briefmarken (es können auch ganze Sammlungen sein) zuhause hat und diese abgeben möchte, kann das bei Peter Gielsok hier in Mettingen tun. Sie können auch abgeholt werden! Dann bitte anrufen bei uns 05452-98575.

Radler Saison geht zuende

Am am Dienstag starteten die Kolping Radler um 14:00 Uhr zur vorletzten Radtour im Jahr 2020. Treffpunkt war wie immer der Parkplatz am Hallenbad. Wetterbedingt waren nur zehn Teilnehmer/innen gekommen. Auf ausgesuchten guten Wegen ging es nach Eversburg-Atter. Der erste Stopp war am Rubbenbruchsee. Hier konnten die Radler das wunderschöne Panorama des Sees in Augenschein nehmen. Aber das Tagesziel war noch nicht erreicht. Weiter ging es deshalb zum Flugplatz Atter zum dortigen Kaffee Leonardo. Hier war für die Radler die Kaffeetafel gedeckt. Bei leckeren Kuchen und Kaffee konnte die Pause genossen werden. Auf der Rückfahrt wurde ein Fotostopp beim Gut Laye eingelegt. Gut gelaunt erfolgte dann der weitere Rückweg über Wersen am Präriesee vorbei und weiter nach Mettingen. Kurz vorm Ziel wurden die Radler aber auch noch von einem Regenschauer überrascht. Dieser konnte aber die gute Laune nicht trüben. Die letzte Radtour in der Saison 2020 ist am Dienstag dem 20. Oktober wieder um 14:00 Uhr ab Parkplatz Hallenbad.

Rubbenbruch See

Rubbenbruch See

Flugplatz Atter

Flugplatz Atter

Restaurant Leonrdo

Restaurant Leonrdo

Fotostop "Gut Laye"

Fotostop “Gut Laye”